Am 11. April trafen wir uns nach einem langen Winter, um unsere Optis für die neue Saison klarzumachen. Sechs Segler gingen unter der Leitung von Flo und Till pünktlich um 9 Uhr ans Werk und holten die Boote aus dem Winterlager. Die Handgriffe am Boot konnten wir schnell wieder abrufen und waren so schon zügiger als bisher mit dem Aufbau der Segel fertig. Nach einer kleinen Mittagspause und Besprechung konnten wir bei schönstem Sonnenschein aber noch recht kühlen Temperaturen aufs Wasser starten. Zum Einfahren nahmen wir Kurs auf die Cossitonne und fuhren ein paar Wendenachten. Danach fuhren wir den Dreieckskurs. Zum Schluss fuhren wir noch bis rüber zum Pier 1. Alle hatten viel Spaß und waren froh, wieder auf dem Wasser zu sein. Der Wind machte auch unseren jüngsten Mitgliedern den Einstieg in die neue Saison leicht.
Der nächste Morgen zeigte sich leider grau und regnerisch. Aber wie heißt es immer so schön: Wassersport ist nasser Sport und alle sechs Kinder waren auch am Sonntag wieder am Start. Wir begannen zum Einfahren wieder mit einer Wendenacht in der Nähe der Cossitonne. Danach fuhren wir eine kleine Übungsregatta mit zwei Starts im Dreieckskurs um die Cossitonne. Henry und Ede beteiligten sich auf ihrem 29er auch an der Übungsregatta, sie mussten aber die doppelte Strecke zurücklegen. Danach spielten wir noch ein lustiges Spiel: Wir mussten Tennisbälle aus dem See fischen und dabei einen Dreieckskurs zurücklegen. Wer unterwegs die meisten Bälle einsammelte, hatte gewonnen. Alle hatten auch trotz des trüben Wetters viel Spaß auf dem Wasser. Auf dem Rückweg zum Hafen herrschte leider absolute Flaute. Deswegen paddelten die meisten zurück. Nur ich und Anton versuchten es ohne Paddel zu lösen und wurden letztendlich mit dem Motorboot reingeschleppt. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Trainingswochenende und wir konnten viel Zeit auf dem Wasser verbringen.
Karl Georg Schmidt (Schorschi) · Opti

Trainerkommentar
Das Oster-Trainingslager ist für uns der entscheidende Start in die neue Segelsaison und hilft uns dabei, Trainingsabläufe wieder zur Routine werden zu lassen. Als Trainer macht man sich da im Voraus schon einige Gedanke – „Wo haben wir alle Segel wie eingelagert?“ und „Hoffentlich wissen die Kids noch, wie das Segel aufgebaut wird.“ sind nur einige, die aufkommen.
Umso beeindruckender war es für uns zu sehen, wie routiniert die Abläufe bei den Kids schon zum Beginn der Saison sind. Der gemeinsame Bootsaufbau ging gut von der Hand und die Boote waren schnell im guten Zustand. Damit konnten wir an diesem Wochenende trotz zusätzlicher Theorieeinheiten schon über fünf Wasserstunden sammeln, was eine super Tendenz ist. An einigen Punkten zur Theorie müssen wir gemeinsam kontinuierlich weiterarbeiten, um die Grundlagen auszubauen und auch der ein oder andere Bewegungsablauf auf dem Wasser braucht noch Übung.
Ein großes Lob müssen wir als Trainer hinsichtlich des gesteigerten Teamzusammenhalts aussprechen. Es ist großartig zu sehen, wie ihr euch gegenseitig mehr helft und so unser gesamtes Training effizienter werden lasst. Diesen Impuls nehmen wir mit und arbeiten weiter daran. So holen wir das Beste für alle heraus.
Till Kremonke · Trainer und Jugendleiter des SVL











