Am 6. Juni 2026 war die 12. Cospudener Westuferregatta. André war dieses Mal zur Regatta sogar pünktlich.
Um 9:45 Uhr war Steuerleutebesprechung beim LSC und um 10:45 Uhr sollte unser erster Start sein, aber es war so wenig Wind, dass wir nicht zur Startlinie gekommen sind. Unsere Trainer mussten uns zum Start schleppen.
Da angekommen gab es gar keinen Wind und der Start wurde verschoben. Die Zeit ohne Wind haben wir genutzt und sind mitten auf dem See von unseren Booten ins Wasser gesprungen und sind baden gegangen.
Von unserem Verein waren leider nur drei Optis am Start. Letztes Jahr war bei der Regatta so viel Wind, dass viele gekentert sind, dieses Jahr dagegen war so wenig Wind, dass wir in manchen Momenten standen und uns nicht bewegt haben.
Trotzdem sind wir sind drei Wettfahrten… gekrochen. Bei der Siegerehrung gab es wieder schöne Pokale und Preise, was nicht bei allen Regatten so ist. Ich habe den zweiten Platz belegt und war sehr zufrieden damit.
Am Abend hat Andre gegrillt und damit eine gelungene Regatta abgeschlossen.
Flora · Opti 12609 · SVL
12. Cospudener Westufer-Regatta
06.06.2026
Bericht und weitere Bilder beim LSC
Ausschreibung 2026
Trainerkommentar
Es gibt Dinge, die wird man nie wieder los. So wird es mir wohl mit dem einmaligen „kleinen Knick im Raum-Zeit-Kontinuum“ beim HC-Cup gehen (siehe Schorschis Bericht). Umso besser, dass Flora die Bedeutung der Pünktlichkeit noch einmal hervorhebt.
Was für eine Regatta! Unsere Kinder- und Jugendsportgruppe war mit drei Optimisten und zwei 29ern am Start, dazu wechselten einige Trainer auf dem 49er durch.
Drei Wettfahrten bei ständig wechselnden Windverhältnissen, langen Flauten und Winddrehern bis 360° verlangten viel Ausdauer, Konzentration und Geduld. Gleichzeitig war es ein hervorragendes Training – insbesondere, um den Bremseffekt des Hecks bei einer ungünstigen Sitzposition zu beobachten und die Bedeutung der Regelkunde im Zeitlupentempo zu erfahren.
Besonders in Erinnerung bleiben einige kuriose Momente:
• Drei Boote auf engem Raum, deren Verklicker gleichzeitig mindestens vier verschiedene Windrichtungen anzeigten.
• Trotz geringer Beteiligung gingen alle unsere Optis mit einem Pokal nach Hause.
• Obwohl wir direkt nach der Steuerleutebesprechung lossegelten und der Cossi nun wirklich nicht riesig ist, mussten die Optis zum Start geschleppt werden.
• Ein Opti mit einem außen segelnden großen Kielboot bei fast keinem Wind an der Luvtonne. Ein weiteres Kielboot segelt, ohne Überlappung hergestellt zu haben in der Drei-Bootslängen-Zone innen vorbei, so dass der Opti ein „Manöver des letzten Augenblicks“ – diesmal alles in Zeitlupe und nicht gefährlich – vollführen muss. Sportlich fair hat sich die Dehler mit einem Kringel entlastet.
• Alle Boote stehen, zwei gleiten mit Gennaker davon.
• …
Vielen Dank an das Orga-Team. Es war eine sehr schöne Veranstaltung auf dem gemeinsamen Hafengelände die dem Vereinsleben gut tut. Es ist immer wieder beeindruckend, wie unaufgeregt und gleichzeitig professionell diese Regatta organisiert wird.
André
• Fotos: Seglerverein Leipzig
Bremseffekt des Hecks bei einer ungünstigen Sitzposition










